Liebe Karlsruher*innen,

meine Name ist Christina Zacharias.

Aufgewachsen in Rastatt kam ich mit der immer stärker werdenden Pegida-Bewegung erstmals mit Rassismus in meinem direkten Umfeld in Kontakt. Mein Engagement gegen Rassismus begann 2014, als auch in meiner Heimatstadt Rastatt die Pegida-Demonstrationen zu einem zweifelhaften Trend wurden.

Bereits in der Mittelstufe entdeckte ich die Kinder- und Jugendarbeit für mich und machte im Rahmen eines Gruppenleiterkurses meine Jugendleiterkarte, um dann mit anderen engagierten Jugendlichen Jugendfreizeiten, Workshops und wöchentliche Kinderbetreuung zu organisieren. In Rahmen dessen fiel mir auf, wie unterschiedlich Kinder gefördert werden und wie stark sich das auf ihre Entwicklung auswirkt.

Nach dem Abitur begann ich eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, die ich 2018 beendete. Bereits in der Ausbildung tat ich mich schwer mit dem ökonomischen Druck, der mir oft das Gefühl gab, meinen Patient*innen menschlich nicht gerecht zu werden. Kolleg*innen, die schon lange in dem Beruf waren, waren ausgebrannt und überarbeitet, Auszubildende wurden als Vollkräfte auf dem Stellenplan gerechnet. Hier begann ich immer mehr, das Gesundheitswesen in seiner aktuellen Form zu hinterfragen. Mir wurde bewusst, dass der Wohlstand unserer Gesellschaft auf der Ausbeutung von Mensch und Natur basiert und Konzernen und Superreichen Profite bringt.

Mit diesen Gedanken entschloss ich mich, der einzigen Partei beizutreten, die für eine echte soziale Wende steht und der Ausbeutung von Mensch und Umwelt ein Ende setzen will – und möchte jetzt für DIE LINKE in den Landtag.

Für mich steht fest:
Wichtige Dinge wie Bildung, Gesundheit oder Wohnen dürfen nicht vom Geldbeutel abhängen.
Denn in der Corona-Pandemie wurde wieder deutlich, wie groß die Ungleichheit zwischen arm und reich ist.
Die Beschäftigen sollen für die Krise zahlen, während Großkonzerne Landesförderungen einstecken und Dividenden für die Aktionäre ausschütten.

Doch damit ist jetzt Schluss, ich mache mich stark für einen solidarischen Weg aus der Krise und der heißt: Genug geklatscht – jetzt DIE LINKE wählen.

Eure

Christina Zacharias

Gesunheitsversorgung ausbauen – auch in der Fläche

DIE LINKE setzt sich ein für eine gute Gesundheitsversorgung für alle Menschen. Dafür wollen wir eine gesetzliche Personaluntergrenze einführen und mehr Gehalt für die Pflegekräfte. Die Finanzierung des Gesundheitssystems muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden: Es geht nicht um den größtmöglichen Profit, sondern um die bestmögliche Versorgung kranker Menschen. Kommunale Krankenhäuser müssen erhalten und privatisierte Kliniken rekommunalisiert werden.

Gute Arbeit ermöglichen

Wir wollen Baden-Württemberg zum Musterländle für gute Arbeit machen. Niedriglohn, Befristungen, Leiharbeit und Werkverträge wollen wir stoppen. Die Tariftreue der Unternehmen wollen wir erhöhen, denn neben sozialen und ökologischen Kriterien muss die Tarifbindung entscheidend bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sein. Vergibt der Staat Aufträge, muss ein Mindestlohn von 13 Euro gezahlt werden. Soziale Berufe müssen aufgewertet werden, denn in keinem anderen Bundesland werden Frauen so viel schlechter bezahlt als Männer. Wir wollen gleiche Einkommen bei gleichwertiger Arbeit.

Preiswerten Wohnraum schaffen

Wohnen ist ein Menschenrecht. Um Mieterinnen und Mietern eine Verschnaufpause vor dem Mietenwahnsinn zu verschaffen, wird DIE LINKE einen Mietenstopp für sechs Jahre und eine massive Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus einbringen. Weil Wohnen zu bedeutsam ist, um es Markt und Wettbewerb zu überlassen, sollen Immobilienkonzerne wie Vonovia & Co. enteignet und die Spekulation mit Grund und Boden gesetzlich eingedämmt werden.

Gleichberechtigung – Frauen nach vorn!

Wir fordern 50% Frauenanteil im Landtag. Baden-Württemberg braucht ein Paritätsgesetz. Die Lebenslagen von Frauen müssen in allen politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Frauen leisten mehr unbezahlte Pflege- und Erziehungsarbeit. Das darf ihnen nicht zum Nachteil werden. Wir wollen daher einen Ausbau von Kitaplätzen und Pflegeeinrichtungen und höhere Löhne in den Berufen, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, z.B. in der Pflege, in Kitas oder im Einzelhandel. Baden-Württemberg muss die Istanbul-Konvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen vollständig umsetzen. Hilfs- und Beratungsangebote für Frauen müssen kommunale Pflichtaufgabe werden und das Land muss die Finanzierung sicherstellen.

Klimawandel stoppen

Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart. Als wichtiger Standort der Automobilindustrie muss das Land Vorreiter beim sozialen und ökologischen Umbau der Wirtschaft sein. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass das Ländle bis zum Jahr 2035 klimaneutral wird. Dafür wollen wir alle Gesetze und Maßnahmen des Landes und der Kommunen auf konsequenten Klimaschutz verpflichten und eine echte Verkehrswende einleiten. Bus und Bahn wollen wir ausbauen – ticketfrei und natürlich barrierefrei.

Gute Bildung für Alle

DIE LINKE will den Ausbau der Gemeinschaftsschulen und die Ganztages-Betreuung voranbringen. Wir stehen für ein längeres gemeinsames Lernen, das alle Kinder mitnimmt. Dafür wollen wir inklusive Gemeinschaftsschulen stärken. Die Grundfinanzierung der Hochschulen wollen wir ausbauen. Bildung muss gebührenfrei sein – von der Kita bis zur Uni!

Aktionsplan gegen Kinderarmut

In Baden-Württemberg ist jedes fünfte Kind arm oder von Armut bedroht. In Familien mit Migrationshintergrund ist es sogar fast jedes dritte Kind. Wir wollen gebührenfreie Kitas, kostenloses Mittagessen an Schulen und ein Tablet für jede Schülerin und Schüler. Kommunen sollen zudem die vollen Kosten der Unterkunft übernehmen, inklusive Strom und Internetnutzung. Zwangsumzüge und Strom- und Gassperren wird es mit uns nicht geben.

Freiheitsrechte und Demokratie stärken

Die unter Grün-Schwarz beschlossenen Polizeigesetze müssen zurückgenommen werden. Rassismus in der Polizei muss entschieden bekämpft werden. Wir wollen unabhängige Beschwerde- und Ermittlungsstellen für polizeiliches Fehlverhalten einrichten. Direkte Demokratie wollen wir ausbauen.

Für ein weltoffenes Baden-Württemberg

Baden-Württemberg soll sicherer Hafen werden. Wir fordern ein Landesaufnahmeprogramm für Geflüchtete aus den EU-Hotspots. Wir stellen uns jeder Form von Rassismus und Ausgrenzung entschieden entgegen. Gemeinsam stehen wir für ein Baden-Württemberg, das allen Menschen die gleichen Chancen bietet – unabhängig von Geschlecht, Einkommen, sexueller Orientierung, eines Migrationshintergrundes oder einer Behinderung

Hier geht’s zu unserem Landtagswahlprogramm

Mietenwahnsinn stoppen - Miethaie zu Fischstäbchen! Unter diesem Motto waren wir Samstag, den 20.02., auf dem Werderplatz in der Karlsruher Südstadt. Unsere Landtagskandidatinnen, Christina Zacharias & Anna Jahn, sowie unsere Ersatzkandidatin in Wahlkreis 27 und Stadträtin, Mathilde Göttel, wandten sich mit Reden an die anwesenden Südstadter*innen. Neben der Forderung eines Mietenstopps und der stärkeren… weiterlesen "Es braucht einen Mietenstopp und mehr sozialen Wohnungsbau in Baden-Württemberg"
Karlsruher Landtagskandidatinnen von DIE LINKE kritisieren Kultusministerin Eisenmann und fordern schnelles Handeln für die Schulen in Baden-Württemberg: Christina Zacharias, Karlsruher Landtagskandidatin für DIE LINKE im Wahlkreis 27 dazu: „Kultusministerin Eisenmann hat es in den letzten Monaten nicht geschafft, die Schulen auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Fallzahlen vorzubereiten. Dass sie nun die Schulen öffnen … weiterlesen "Baden-Württemberg braucht mehr Plan und Qualität in der Bildung"

 

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